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Mister Germany Camp-Tag 5

Wie schon am Vortag hatten die Männer wieder jede freie Minute genutzt, ihre Choreographie einzuüben, die sich die begnadeten Choreographen Kenny Dressler und Patrick Engel ausgedacht haben. Längst ist Kenny aus dem Schatten seines alten Kompagnons Detlef Soost heraus ins helle Rampenlicht getreten und drückt seinen Darbietungen den eigenen Stempel auf. An diesem Tag hatte das Üben aber noch einen ganz besonderen Zweck. Am Abend gab es nämlich eine Vorpremiere vor großem Urlauber-Publikum, eine erste durchaus kritische Bewährungsprobe. Sie wurde fabelhaft gemeistert. Und die Kandidaten der Miss Germany-Endwahl 2018 zeigten noch viel mehr: Mister Bayern Marcel Halder wurde per Zahnstocher-Stich auf seine Startnummer zum Publikumsliebling und MISTER TUI MAGIC LIFE, dem allerersten überhaupt, gewählt. Alle Zuschauer spielten Jury und hatten Zettel mit den Laufnummern bekommen, die sie anpieksen mussten. Paradiesvogel Julian FM Stoeckel, der sich selbst nur „die Stoeckel“ nennt, hatte dem Publikum zuvor mit seinem neuen Wodka-Song kräftig eingeheizt. Als dann Mister Niedersachsen Felix Hahnsch auf der Mitte der Bühne, die extra für das Event aufgebaut worden war, Platz nahm und seinen Hallelujah-Song von Leonard Cohen vortrug, herrschte andächtig-ergriffene, fast Toten-Stille. Wie abwechslungsreich die Show war, zeigten schließlich die Choreographen Kenny und Patrick mit ihrer genialen Performance, die an menschliche Roboter erinnerte. Die Nummer kam so gut an, dass sie direkt in das Programm der Mister Germany Wahl am 9. Dezember im Van der Valk-Resort Linstow eingebaut wurde. Durch den Abend führte in gewohnter charmant-souveräner Art Ines Klemmer vom Veranstalter, der Miss Germany Corporation, die auch das Publikum gekonnt mit einbezog und großes Lob für ihre „Moderation ohne Zettel“ erhielt. Ein rundum gelungener Abend, der mit einem Spalier aller Titelanwärter in Anzug und mit Schärpe am Restaurant-Eingang begonnen hatte. Die Reaktionen der Essensgäste waren durch ihre lauten Rufe und Laola-Wellen nicht zu übersehen bzw. zu überhören. Vor dem Stehen in schicken Anzügen hatten sich alle bei einer Quad-Tour in der Wüste so richtig dreckig gemacht. Auch wenn hier die Straßenverkehrsordnung nur begrenzte Gültigkeit hatte, konnten die Männer und ein paar Frauen aus dem Team schon mal Fahrdisziplin und Kolonnenfahrt üben. Das Highlight der Fahrt war eigentlich die Pause mit Teetrinken im Beduinen-Zelt. Erschrocken waren einige, als eine Schlange im Glas plötzlich den Kopf hob. Zum Glück wurde keiner gebissen oder abgeworfen.

 

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