Olympiade und Sonnenaufgangs-Shootings

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Nach Abflug und den ersten Tagen im Camp nun also der dritte von voraussichtlich vier Berichten aus dem Aldiana Fuerteventura.

Dieses Mal wurde es ernst: die verspielte Olympiade stand auf dem Programm, in dem sich die Missen in Teams gebattled haben, den schwersten Kampf mussten sie aber vermutlich gegen die Uhr ablegen: vor 4 Uhr mussten die Mädels beim Haare-Make-up-Team antanzen, damit man vor der aufgehenden Sonne shooten kann. Wenig Schlaf, tolle Bilder. Über 50 davon habe ich euch hier zusammen gefasst, lasst euch von den unqualifizierten Kommentaren dazwischen nicht stören.


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Zum Warmwerden für die große Olympiade stand „Fit mit Joe“ auf dem Plan. Morgens am Strand hat der mitgereiste Fitnesstrainer die Mädels im Sand schwitzen lassen. Kurz aber intensiv.

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Nachdem spaßeshalber ein paar Körbe im Poolbereich geworfen wurden, hat der eigentliche Wettkampf begonnen. Die 24 Missen wurden nach Startnummern geviertelt und sind mit jeweils eigenem Teamnamen und -Motto aufgetreten, um die Ehre ihres Zahlenbereiches zu verteidigen.

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Skurrile Nebenaufgabe: Selfies schießen. Je spektakulärer, desto besser. Für jede Spielrunde sollten die Teams jeweils an passendes Gruppenfoto von sich schießen. Die besten wurden mit Sonderpunkten belohnt. Hat dem Spielbetrieb nicht unbedingt geholfen, was die Zügigkeit angeht, dafür war es immer wieder sehr unterhaltsam anzusehen.

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Nach der ersten Runde, in der ein Tischtennisball möglichst oft binnen einer Minute mit einem Glas gefangen werden sollte, wurden die Scherben aufgehoben und Urban Boccia gespielt.

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Ach, hatte ich schon das mit den Selfies erwähnt…?

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Nächstes Spiel: Triff die Drohne! Das wäre zumindest sehr genial gewesen (außer für den Besitzer der Drohne). In Wirklichkeit wurde langweiliger Weise auf einen Basketballkorb geworfen. Dürftet ihr euch ungefähr vorstellen können, wie so etwas ausschaut.

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Erste richtige Spannung kam beim Eiswürfelstapeln auf. Wer nach einer Minute den höchsten stehenden Stapel aufweisen kann, gewinnt. Ein Kampf gegen Nässe, Zittern und die Zeit. Von Anlecken bis Trockentupfen wurden alle Tricks aus dem „Eiswürfel-Stapeln“-Buch genutzt. Cool. Ähm ja… Selfies?

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Bis hierhin war alles Kindergarten. Spaß und Unterhaltung standen im Vordergrund. Alles sollte sich ändern, als einige Mädchen plötzlich schwere Metallkugeln ans Bein gefesselt bekommen haben. Hier sind die aber recht leicht und sehen aus wie Luftballons. Jedenfalls war diese knöchelne Einengung scheinbar der Knopfdruck, der Kampf- und Siegeswille auf der von 1 bis 10 verlaufenden Skala auf 67 geschraubt hat. Es gab keine Freundschaften mehr – nur noch Todesblicke.

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Regelverbiegungen, brutale Tritte und Freundschafts-Entfolgungen auf Facebook dürften die geringsten Kleinigkeiten gewesen sein. Die Ballons der anderen Kandidatinnen sollten zerstört werden, während der eigene keinen Schaden erleiden durfte. Ihr kennt das noch von den Mario Kart-Arenen am N64 – und wisst bestimmt auch, wie es sich fühlt, einen Controller vor Wut in die Ecke zu werfen. Maximiert das auf Miss-Niveau und ihr könnt erahnen, wie die Arena am Pool gekocht hat!

Um die Gemüter zu beruhigen wurden alle zum Sieger dieser Runde gekürt. Und „Vier gewinnt“ gespielt. Was soll da schon schief gehen?!

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Nichts natürlich. Okay, der Spruch „Das Spiel dauert genau eine Minute, ist diese erreicht, könnt ihr aber natürlich weiter spielen“ hat es in mein persönliches Buch deutscher Sprach- und Logikwunder geschafft. Ein flexibleres Regelwerk gibt es vermutlich nur beim Babyschwimmen. Logische Konsequenz: Die erste Partie endet unentschieden. Nach gefühlten 14 Minuten.

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Um die letzten Massen an Urlaubern, die noch den Spielen zugeschaut haben, etwas Belebendes zu bieten, wurde das grandiose Abschlussspiel aufgebaut. Möglichst weit am Rand des Poolbereichs, damit nur noch wenige zuschauen können – smart. Das Spiel sollte sich aber als Gassenhauer heraus stellen. Je Team haben fünf Missen in Reihe ein Handtuch übergeben. In den Pool, über den Kopf nach hinten, zwischen den Beinen hindurch nach hinten, über dem Kopf nach hinten, zwischen den Beinen hindurch nach hinten und schnell drauf gesetzt. Das Wasser sollte durch einen Stuhl in einen Eimer laufen – der höchste Wasserstand beginnt. Der unfreiwillige Wet T-Shirt-Contest hat Missen wie Massen unerhalten und wusste mit einem TV-tauglich „boah ist das knapp, wissen wir nicht genau, aber vermutlich hat Team X gewonnen – yay!“ geendet. Was ein Finale!

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Durchschnaufen – Max am Pool.

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Die nicht (nur) aus Glitzer bestehenden Tempelflitzer haben die Massen mit ihrem Schlachtruf noch einmal aufgeweckt und die meisten Punkte für ihre originelle Darbietung erhalten. Ebenso wurde für die finale Siegerehrung auch noch die Fülle an Gruppen-Selfies von der fachkundigen Foto-Social Media-Trend-Jury ausgewertet. Mit Spannung wurden nicht in Relation zu setzende Punktfolgen in ein Mikro gesprochen…

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Gewonnen haben die Tempfelflitzer! Also die Nummern 7 bis 12. Wisster Bescheid, journalistische Leistung erbracht. Noch nicht genug Sport? Es gab natürlich noch weitere „Fit mit Joe“-Termine. Hier einer, der ausführlich mitgefilmt worden ist:

Zu viel Sport? Kein Problem. Die Missen haben auch Vorträge zu hören bekommen. „Welche Fragen könnten mir gestellt werden?“, „Was und wie sollte ich auf solche Fragen antworten?“ und „Wie ist das mit den Rechten und Pflichten im Social Web?“.

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Freies Vortragen vor Gruppen macht durstig. Darauf einen Vogel, der uns den Pool leer gesoffen hat. Bastard!

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Bis in die Haarspitzen motiviert haben die Kandidatinnen ihr Bestes gegeben, um nicht von der auf den Boden abgeklebten Bühne zu stürzen. Wäre es eine echte gewesen, dürfte rund die Hälfte der Anwärterinnen sich über den Auswahl ihrer Konkurrenz freuen. So hat sich vor allem Rolfe gefreut, dass er seinen scharfen Senf zu einigen Performances abgegeben konnte. Vom „alten Gaul auf dem Weg zum Schlachthof“ bis „so langweilig, dich würde ich von meinem Kamera-Tape löschen“ war alles dabei. Der Dieter Bohlen des Catwalks – nur mit Akzent, der alles irgendwie wieder süß klingen lässt.

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Ich weiß ansonsten gar nicht genau, was ich dazu noch schreiben soll. Blickrichtungen, Laufgeschwindigkeiten, Stehenbleiben-Dauern und Kartenhalte-Techniken wurden besprochen. Ich habe viel gelernt, glaube ich.

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Schluss mit lustig oder Schlaf – früh aufstehen ist angesagt! Hier ein kurzer Timelapse-Clip, den ich am zweiten Morgen-Shooting gemacht habe. Das am ersten ist schöner geworden, das zeige ich euch dann irgendwann separat.

Während ich mich beim gegen Halb Sieben klingelnden Wecker gedanklich von einer Brücke stürzen wollte, kann ich mir nur vorstellen, wie es ist, als Miss bereits vor Vier Uhr in einen Saal voll ähnlich motivierter Stylisten zu schleppen. Brr…

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Geschafft haben es aber alle irgendwie und der Anblick hat sich gelohnt (was Missen und Sonnenaufgang angeht). Ich lass die Bilder einfach für sich sprechen…

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Kurioser Weise haben alle Missen und Leute aus dem Team fast ausschließlich gen roter Sonne Fotos gemacht. Nur der Profi, hat sich ihr abgewandt. Selbst ein Bademantel wurde zwischenzeitlich zur Abdeckung der zu starken Röte im Licht genutzt. Auf meine (vermutlich dumme) Frage an ihn, wieso er das gemacht hat, habe ich die (vermutlich schlaue) Antwort erhalten, dass es nur um das allgemeine Licht der Dämmerung ginge – das hätte er auch abends machen können, aber bei Verzug wäre das Licht dann plötzlich weg gewesen. So konnte er theoretisch rund zehn Stunden überziehen.

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Kurzer Zwischenbruch. Am Nachmittag wurde für die anstehende und abschließende Miss Supertalent-Show geprobt. Mehr zur Show dann aber im nächsten Bericht.

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Viel wichtiger: Sonnenaufgang. Schon wieder. Gibt es hier scheinbar jeden Tag, könnte man sich dran gewöhnen. Heute durfte die zweite Hälfte der Mädels auch endlich super früh raus und hat sich Freundinnen gemacht unter den Zimmernachbarinnen, die am Tag zuvor bereits dran waren und jetzt dennoch vom Wecker wach geklingelt worden sind.

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Schöne Fotos, etliche Selfies und Interviews mit Leuten aus dem Presseteam. Zusätzlich hatten die Mädels von Rolfe die Aufgabe erhalten, einen Vlog von ihrem Tag zu machen. Selfie-Rate auf Explosions-Niveau…

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Abschließend kommen wir zum (Schla)Wiener des Tages. Gerade als ich auf den Auslöser für das nachfolgend rechts zu sehende Hochkantbild gedrückt hatte, kaum ein FKK-Rentner ins Bild gelaufen. Mit dem Prachtstück im Anschlag. Und für alle, denen der „sexy“-Anteil dieser hochprofessionellen Berichterstattung aus dem Miss Germany Camp 2016 zu gering ausfällt – there you go!

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Abschließend ende ich lieber mit einem schönen Anblick. Und der Aussicht auf den abschließenden Beitrag Nummer 4, der dann vermutlich am Sonntag folgen wird. Bis dahin zählen wir alle leider die immer weniger werdenden Stunden bis zum Abflug. Ist dann doch eigentlich ganz schön hier…

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