Der Abend einer Kämpferin – Part 4

Bei dem Pflichtprogramm einer Miss Germany geht es nicht nur um gutes Aussehen und ein strahlendes Lächeln, wenn die Kamera blinkt. Nein. Längst hat sich der Stellenwert einer Miss Germany in den Köpfen der Deutschen etabliert. „Transportiert wird mit dem Titel nämlich nicht ein Produkt wie bei einem Model, sondern das eigene „Ich“, stellvertretend und repräsentativ für ‚Germany‘“, so Horst Klemmer, der Ur-Vater, der diese wohl älteste Casting-Show Deutschlands (seit 1927) schon seit Jahrzehnten begleitet. Sein Nachfolger in der Geschäftsführung der MGC und Sohn Ralf Klemmer ergänzt: „Eine Miss Germany muss daher eine gute Aus- und Allgemeinbildung haben, sie muss sich gut ausdrücken können und auf eine gewisse Kommunikationsfähigkeit zurückgreifen können. Darauf bereiten wir die Mädchen so gut es geht in den drei Wochen vor und begleiten die neue Miss Germany dann natürlich auch während ihres Amtsjahres“.

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In den drei Wochen des Zusammenseins hatte das Team der Miss Germany Corporation daher die Möglichkeit zu beobachten, wer von den jungen Mädchen den hohen Anforderung gerecht werden kann. „Es ist schon interessant zu sehen, wie Einzelne sich in den drei Wochen entwickeln, wie sie mit Kritik umgehen, ob sie pünktlich sind, gestylt oder zumindest ordentlich zu den Terminen erscheinen, ob sie kommunikativ sind und charakterlich auch etwas aushalten können“, verriet der 19-jährige Max Klemmer, Sohn von Ines und Ralf, der dieses Jahr Teil des Kamerateams vor Ort war und vorbereitet wird, eines Tages in die (groß-)elterlichen Fußstapfen zu treten.

Der Stellenwert des Titels zeigt sich an dem stets steigenden Medieninteresse, dieses Jahr insbesondere in den Vorberichterstattungen, wie Ines Klemmer berichtete, die in diesem Jahr zum 25. Mal eine Miss-Germany Wahl begleitet und moderiert: „Die Trägerinnen des jeweiligen Landestitels wurden regional viel stärker in den Medien wahrgenommen und angefragt, als dies noch in den Vorjahren der Fall war.“ So wuchs natürlich auch die Professionalität der jungen Damen, die nun am Final-Abend hinter der Bühne gespannt auf die Auswertung der Ergebnisse des ersten Wahldurchgangs warteten.

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Unterdessen wurden die Zuschauer von der Spannung um den Titel bestens abgelenkt. Mit einer phantastischen Showeinlage von Belinda Davis! Sie begeisterte in der Rolle von Whitney Houston in Bestform. In einer atemberaubenden Hommage „The Greatest Love Of All“ ließ sie die beeindruckende Karriere des unvergessenen Weltstars wieder aufleben. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, das Belinda Davis in ihre Stimme legte und das sicherlich einige Gänsehautmomente erweckte, spätestens bei „One Moment In Time“.

 

 

 

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